Dreikönigsgemeinde

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Time Flies

Das Jahr begann mit den Vorbereitungen der Easter Experience

Foto: privat

Für sieben Tage stand unsere Kirche mehr als 1000 Schülerinnen und Schülern für eine Rundtour zum Thema Ostern offen. Von Jesu Wundern und von der Bedeutung des Abendmahls wurde erzählt und davon, warum Christen noch heute Ostern feiern.

In der Passionszeit und an Ostern war es spannend, die Unterschiede zu Deutschland zu entdecken. Der Tag vor Aschermittwoch zum Beispiel wird hier auch Pancake Day genannt, da die Menschen früher an diesem Tag ihre ganzen Vorräte an Eiern, Milch und Mehl aufbrauchten, um leichter fasten zu können. Julie und Paul, die Pfarrerin und ihr Mann, bei denen ich wohne, haben das Daniels Fasten gemacht und ich habe mich ihnen angeschlossen. Man ernährt sich vegan, nimmt kein Koffein zu sich und isst nichts Süßes. Die für die Osterzeit typischen Hot Cross Buns konnte ich deshalb nicht essen. Schon am ersten Tag habe ich Kopfschmerzen bekommen und war todmüde, aber bis auf ein paar Ausnahmen habe ich durchgehalten!

An Karfreitag sind wir nach dem Gottesdienst mit einem Kreuz durch die Nachbarschaft gelaufen und haben an verschiedenen Stationen gebetet. Geendet haben wir mit einem Gottesdienst vor einer Kirche, wo die Lautsprecher so laut waren, dass es noch fünf Straßen weiter zu hören war. Das kam mir schon sehr komisch vor, aber am seltsamsten war, als ich auf dem Rückweg alleine mit dem riesen Kreuz vor einem McDonalds stand, wo ich auf die anderen wartete. Den Ostersonntag habe ich mit Julie, Paul und zwei ihrer Enkel verbracht. Wir haben Eier versteckt und mit Maltesern und Strohhalmen Fußball gespielt. Die Woche darauf habe ich meine Eltern in Liverpool getroffen und wir waren auf den Spuren der Beatles unterwegs. Kaum zu glauben, dass schon zwei Drittel meines England-Jahres hinter mir liegen. Die Zeit vergeht einfach viel zu schnell!

Julia Scholze

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