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Donnerstag 26. November, 19:30 Uhr, Gemeindezentrum

Karl Barths Kirchliche Dogmatik - Vortrag von Pfarrer Jürgen Seidl

In diesem abschließenden Vortrag geht es um das theologische Hauptwerk Karl Barths, die Kirchliche Dogmatik, die im Laufe von 35 Jahren erschien, über 9.000 Seiten umfasst – und trotzdem Fragment geblieben ist.

Im März dieses Jahres haben wir in unserer Gemeinde eine Vortragsreihe zu Leben und Denken des Schweizer Theologen Karl Barth durchgeführt. Der letzte Vortrag dieser Reihe war für den 19. März vorgesehen, konnte aber wegen der Schließung des Gemeindehauses im Zuge der Corona-Pandemie nicht mehr gehalten werden. Er wird nun am Donnerstag, dem 26. November, nachgeholt.

In diesem abschließenden Vortrag geht es um das theologische Hauptwerk Karl Barths, die Kirchliche Dogmatik, die im Laufe von 35 Jahren erschien, über 9.000 Seiten umfasst – und trotzdem Fragment geblieben ist.

Der Titel „Kirchliche Dogmatik“ verweist auf den Ort theologischen Nachdenkens. Karl Barth schreibt: „Dogmatik ist keine freie, sondern eine an den Raum der Kirche gebundene, da und nur da mögliche und sinnvolle Wissenschaft.“ Der Glaube der Kirche ist der Schlüssel zum theologischen Verstehen.

Im Zentrum der Kirchlichen Dogmatik steht die Erwählungslehre, die Karl Barth als „die Summe des Evangeliums“ bezeichnet hat, „weil dies das Beste ist, was je gesagt und gehört werden kann: dass Gott den Menschen wählt und also auch für ihn der in Freiheit Liebende ist. Sie ist in der Erkenntnis Jesu Christi begründet, weil dieser der erwählende Gott und der erwählte Mensch in Einem ist. Ihre Funktion besteht in der grundlegenden Bezeugung der ewigen, freien und beständigen Gnade als des Anfanges aller Wege und Werke Gottes.“ Die Erwählungslehre Karl Barths steht daher im Mittelpunkt des Vortrags – neben Ausführungen zur Aufgabe der Theologie, zum Wort Gottes, und zum Verständnis Gottes.

Pfarrer Jürgen Seidl

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