Dreikönigsgemeinde

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Abschied von Katja Clarke

Schön war‘s!

Foto: privat

"Meine Zeit als Leiterin der Südkita der Dreikönigsgemeinde neigt sich dem Ende zu. Nach 22 Jahren werde ich zum 31. Juli Frankfurt in Richtung Mainz verlassen, um dort mit meinem Lebensgefährten und meinem Sohn neue Zelte aufzuschlagen."

Schön war‘s!

Meine Zeit als Leiterin der Südkita der Dreikönigsgemeinde neigt sich dem Ende zu. Nach 22 Jahren werde ich zum 31. Juli Frankfurt in Richtung Mainz verlassen, um dort mit meinem Lebensgefährten und meinem Sohn neue Zelte aufzuschlagen. Der Schritt ist mir nicht leicht gefallen, denn ich habe ausgesprochen gern in der Kita und in der Gemeinde gearbeitet.

Die Südkita ist eine besondere Einrichtung. Sie wird von Kindern aus über 20 Herkunftsländern besucht. Die interkulturelle Arbeit lag mir von Anfang an sehr am Herzen: Unsere Kita sollte ein Ort sein, wo Religion die Menschen verbindet, wo Toleranz, Weltoffenheit und Inklusion gelebt werden. Einen großen Dank möchte ich an dieser Stelle an Pfarrerin Silke Alves-Christe richten, die uns religionspädagogisch wunderbar begleitet und dem gesamten Team immer mit viel Engagement und großer Wertschätzung zur Seite steht.

Das Team der Südkita lebt von seiner Vielfalt. Es arbeitet eng zusammen und leistet großartige Arbeit! Ich möchte ihm für das Engagement danken, das oft weit über der Norm lag, und ihm zurufen: „Ihr macht die Südkita zu dem, was sie ausmacht, Ihr füllt sie mit Wärme, Lachen und Menschlichkeit!“.

Der eigentliche Lebensnerv der Südkita sind die Kinder. Besondere Freude hatte ich immer an der Arbeit mit Kindern, die einen speziellen Förderbedarf haben. Sich über kleine Fortschritte zu freuen und sie als kleine Meilensteine zu betrachten, war etwas, was ich in diesen Prozessen gelernt habe. Auch der Kindergartenchor, die „Königskinder“, lag mir sehr am Herzen. Es war wunderbar, die Kinder musikalisch zu begleiten und ihnen die Freude an der Musik weiterzugeben.

Zum guten Schluss möchte ich mich auch bei dem Kirchenvorstand für die außerordentlich gute und konstruktive Zusammenarbeit und das entgegengebrachte Vertrauen bedanken.

Ihre Katja Clarke

Abschied von Katja Clarke

Ich bin ziemlich sicher, dass das Lieblingswort von Katja Clarke „Wertschätzung“ ist. Was Wertschätzung bedeutet, füllt niemand so mit Leben, wie ich es bei ihr beobachte.

Obwohl sie selbst unbeschreiblich viel Gutes für die Südkita, für die Kinder und das Team, und damit auch für die Dreikönigsgemeinde bewirkt hat, war es für Katja nie wichtig, die eigene Leistung herauszustellen, sondern sie schwärmte immer von dem, was andere an Positivem einbrachten.

In unseren Dienstgesprächen nahm es viel Raum ein, dass Katja mir freudig schilderte, welche Gaben die Erzieherinnen und Erzieher in die Arbeit mitbringen und wie viel Positives sie bewirken. Wertschätzend war auch ihr Umgang mit jedem einzelnen Kind, an dessen Entwicklung sie sich riesig freute.

In unserer Gemeinde habe ich den Eindruck, dass wir uns oft sehr wenig Zeit nehmen, auf das zurückzuschauen, was gelungen ist und erfreulich war, sondern wir schauen sofort auf das Nächste, was zu tun ist.

In der Südkita dagegen ist es für mich eine große Freude mitzuerleben, dass über das, was jede und jeder Einzelne erreicht hat, was gelungen ist, voller Wertschätzung gesprochen wird. Das ist etwas ganz anderes als Lobhudelei. Es ist die ehrliche, tief empfundene Freude an den originellen Begabungen, die Gott in jeden einzelnen Menschen hineingelegt hat.

Darin ist Katja eine Meisterin, und ich sehe in ihrem wertschätzenden Blick auf ihre Mitmenschen das Geheimnis ihres großen Erfolgs als Leiterin.

Von Herzen wünsche ich uns, dass dieser wertschätzende Blick auf Kinder wie auf Erwachsene in der Südkita nicht verloren geht, sondern auf unsere ganze Kirchengemeinde abfärbt.

Von Herzen wünsche ich Katja Clarke, dass sie ihre Fähigkeit, die besondere Begabung jedes Menschen zu sehen und zu benennen, auch am neuen Ort und in einer neuen Arbeitsstelle so positiv einbringen kann wie in den letzten 22 Jahren in der Südkita, und dass sie selbst in ihrem Abschied und Neubeginn von einer Welle der Wertschätzung getragen wird.

In hoher Wertschätzung und tiefer Dankbarkeit

Silke Alves-Christe

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