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Freitag, 5. März

Weltgebetstag: Bergkirche um 15 Uhr und Dreikönigskirche um 19 Uhr

© Juliette Pita. https://weltgebetstag.de/fileadmin/user_upload/downloads/webseite_downloads_titelbild_2021_wgt_web_copyright_juliette-pita.jpg

Ökumenischer Gottesdienst zum Weltgebetstag mit Liturgie aus Vanuatu. Der Weltgebetstag am 5. März wurde in einem Land vorbereitet, dessen Namen viele vermutlich noch nie gehört haben: Vanuatu.

Bitte achten Sie auf die richtigen Uhrzeiten (im Gemeindeblick falsch angegeben). Diese sind um 15 Uhr in der Bergkirche und um 19 Uhr in der Dreikönigskirche.

Für diesen Staat aus 83 Inseln im Südpazifik hat die Klimaerwärmung schon jetzt dramatischere Folgen als für uns. In Punkto Umweltschutz sind uns die Bewohner Vanuatus weit voraus: Seit zwei Jahren gilt in ihrem Staat mit knapp 300.000 Einwohnern ein rigoroses Plastikverbot. Die Nutzung von Einwegplastiktüten, Trinkhalmen und Styropor ist verboten. Wer dagegen verstößt, muss mit einer Strafe von bis zu 900 Dollar rechnen.

In dem von Frauen aus Vanuatu vorbereiteten Gottesdienst wollen diese deutlich machen, dass es wichtig ist, Hören und Handeln in Einklang zu bringen: Wo wir Gottes Wort hören und danach handeln, wird das Reich Gottes Wirklichkeit. Wo wir uns daran orientieren, haben wir ein festes Fundament, auf das wir bauen können. Wie real dies für die Menschen auf den Inseln im pazifischen Ozean ist, hat sich in den letzten Jahren gezeigt: Die steigenden Wassertemperaturen durch den Klimawandel gefährden Fische und Korallen. Durch deren Absterben treffen die Wellen mit voller Wucht auf die Inseln und tragen sie Stück für Stück ab.

Deswegen fragen die Frauen aus Vanuatu beim Weltgebetstag: Worauf bauen wir? Und sie antworten: Unser Handeln ist entscheidend. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes steht der Bibeltext aus Matthäus 7,24-27. Denn nur ein Haus, das auf festem Grund steht, kann Stürmen widerstehen.

Der Weltgebetstag am 5. März bietet die Gelegenheit, etwas mehr über diesen pazifischen Inselstaat zu erfahren. In diesem besonderen Gottesdienst, der einmal um die Welt zieht, ist nicht nur die Liturgie jeweils von Frauen aus dem entsprechenden Land entwickelt worden, sondern es gibt auch Informationen über ihr Leben.

Was nach den Weltgebetstagsgottesdiensten bisher immer dazugehörte, gemütlich beisammensitzen und dabei landestypische Köstlichkeiten probieren, wird in diesem Pandemiejahr leider nicht möglich sein. Aber die weltweite ökumenische Verbundenheit von Christinnen und Christen möchten wir in diesem Jahr erst recht nicht aus dem Blick verlieren. Wir laden darum zu mehr dezentralen Ökumenischen Weltgebetstagsgottesdiensten als sonst ein, selbstverständlich nach den Infektionsschutzregeln, die in unseren Kirchen beachtet werden. Zwei davon finden innerhalb der Dreikönigsgemeinde statt: um 15 Uhr in der Bergkirche und um 19 Uhr in der Dreikönigskirche.

Marion Kehr

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