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18. Dezember

Die Weihnachtskrippe

Woher kommt eigentlich der Brauch, Weihnachtskrippen aufzustellen?

Die erste Weihnachtskrippe haben wir vermutlich dem Heiligen Franziskus von Assisi zu verdanken. Zum Christfest im Jahre 1223 wollte er den Gläubigen – viele konnten in der damaligen Zeit weder lesen und schreiben – das Weihnachtsevangelium näherbringen, das bei Lukas so bildhaft beschrieben ist. Bei einer Futterkrippe im Wald nahe seines Klosters inszenierte er mit Menschen und lebenden Tieren die Geschichte der Geburt Christi.

So entstand mit den Jahren der Brauch, reichlich ausgeschmückte Krippen in jedem Haus zu haben. Auch die heute bekannten Krippenspiele und Krippendarstellungen in Kirchen, Schulen und in den Häusern kamen damals schon auf.

© EKHN/Matern / fundus.ekhn.deDie Krippe in der Klosterkirche Arnstein.

Wo früher eine Felsenhöhle als Geburtsort Jesu gezeigt wurde, setzte sich immer mehr die Darstellung des Stalles durch. Da waren die Hirten auf dem Felde, die die Botschaft der Engel hörten. Im Stall war die heilige Familie. Das Jesuskind wurde von den knienden Hirten und von den Heiligen drei Königen angebetet.

Ochs und Esel übrigens, gehen auf eine Bibelstelle bei Jesaja zurück. Dort heißt es:

„Der Ochse kennt seinen Besitzer und der Esel die Krippe seines Herrn; Israel aber hat keine Erkenntnis, mein Volk hat keine Einsicht.“ (Jes. 1,3)

Die scheinbar dummen Tiere Ochse und Esel kennen ihren Herrn und den Ort ihrer Nahrung. Sie sind klüger als die Menschen, die trotz ihrer Vernunft dafür blind sind.

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