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2. Dezember

Kennen Sie auch die „Quetsche-Männscher“, die so untrennbar mit dem Frankfurter Weihnachtsmarkt verbunden sind? Die Figuren aus Dörrpflaumen und einer Walnuss als Kopf sind wunderschön anzusehen, kulinarisch sind sie allerdings eher – nun ja – wenig abwechslungsreich.

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Aber eine andere Spezialität, die man eher aus dem Schwäbischen und Badischen kennt, und die herrlich weihnachtlich schmeckt, steckt auch voll mit leckerem Dörrobst. Und weil sie einige Zeit ruhen und reifen soll, bevor man sie vernascht, kommt heute schon das Rezept:

Hutzelbrot

Zutaten:

  • 400 g Pflaumen
  • 400 g Feigen
  • 200 g Datteln
  • 100 g Rosinen
  • 75 g Walnusskerne
  • 75 g Haselnusskerne
  • 1 gehäufter EL Zimt
  • je ¼ TL Kardamom, Nelken, Piment und Muskatnussblüte
  • 50 ml Kirschwasser oder anderer Obstschnaps
  • 300 ml abgekochtes, kaltes Wasser
  • 50 g frische Hefe
  • 250 g Roggenmehl
  • 250 g Weizenmehl
  • ggf. blanchierte Mandeln zum Verzieren

Zubereitung:

  1. Das Trockenobst und die Nüsse unzerkleinert sowie die Gewürze in eine verschließbare Schüssel geben. Mit dem Wasser und dem Schnaps übergießen und 1 –2 Tage durchziehen lassen.
  2. Falls nicht alle Flüssigkeit aufgesogen ist, die restliche abgießen und auffangen.
  3. Die Hefe in eine große Schüssel geben und mit 150 ml lauwarmen Wasser verrühren bis sie sich aufgelöst hat. Abgedeckt 20 min gehen lassen.
  4. Die beiden Mehlsorten zufügen und unterrühren. Die eingeweichten Früchte und Nüsse nach Belieben grob zerkleinern oder im Ganzen lassen, nochmals gründlich durchmischen und zum Teig geben. Kräftig durchkneten, bis sich alles gut verbunden hat. Abgedeckt mind. 1 Stunde gehen lassen.
  5. Den Backofen auf 180 °C (Umluft 160 °C) vorheizen. Aus dem Teig fünf kleine, ovale Laibe formen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen und nochmals 1 Stunde gehen lassen. Mit der verbliebenen Einweichflüssigkeit einpinseln (falls keine Einweichflüssigkeit übriggeblieben ist, ein wenig Honig in warmem Wasser auflösen). Mit blanchierten Mandeln verzieren. Ca. 50 min backen.
  6. Nach dem Backen nochmals mit der Einweichflüssigkeit / dem Honigwasser bepinseln, auf ein Gitter setzen und gut auskühlen lassen.

Seien Sie kreativ beim Abwandeln des Rezepts. Ersetzen Sie einen kleinen Teil der Früchte durch ein wenig Zitronat und Orangeat. Experimentieren Sie mit den Gewürzen – auch Anis und Fenchel oder Ingwer passen wunderbar.

Das Hutzelbrot vor dem Verzehren mindestens zwei Wochen ruhen lassen. Es schmeckt ganz köstlich zu Käse, aber auch mit frischer Butter zum Nachmittagstee ist es eine festliche Gaumenfreude.

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