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7. Dezember

Maria macht sich auf den Weg zu Elisabeth

Gestern haben wir gehört, wie sich Maria nach der großen Verheißung durch Gabriel auf den Weg zu ihrer Kusine Elisabeth macht - übers Gebirge, Richtung Jerusalem. Heute kommt eine Vertonung dieses Stoffes. Es ist eines der Standard-Chorstücke aller Kirchenchöre: „ÜbersGebirgMaria“ - wie es in Musikerkreisen auch gerne mal liebevoll salopp heißt - von Johann Eccard (1553-1611).  Ausführlich lautet der Text:

Übers Gebirg Maria geht 
zu ihrer Bas Elisabeth. 
Sie grüßt die Freundin, die vom Geist 
freudig bewegt Maria preist 
und sie des Herren Mutter nennt; 
Maria ward fröhlich und sang: 
 
Mein Seel den Herrn erhebet, 
mein Geist sich Gottes freuet; 
Er ist mein Heiland, fürchtet ihn, 
Er will allzeit barmherzig sein. 
 
Was bleiben immer wir daheim? 
Laßt uns auch aufs Gebirge gehn, 
da eins dem andern spreche zu, 
des Geistes Gruß das Herz auftu, 
davon es freudig werd und spring, 
der Mund in wahrem Glauben sing. 

Mein Seel den Herrn erhebet, 
mein Geist sich Gottes freuet; 
Er ist mein Heiland, fürchtet ihn, 
Er will allzeit barmherzig sein.

Eccard in Mühlhausen in Thüringen geboren war ab 1608 nach Wanderjahren und Studien bei den bedeutenden Musikern der damaligen Zeit (u. a. Orlando di Lasso und Andrea Gabrieli) Kapellmeister und Domkantor am Hof in Berlin (Quelle: Wikipedia). Für Zuhörer und Ausführende ist seine wohlklinge Musik eine Freude:

Und für alle Sängerinnen und Sänger hier auch noch die passenden Noten aus dem Kreuznacher Diakonie Kantorei Archiv.

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