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9. Dezember

Und wer gestern die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen hat, weil sich zuhause kein Brenten-Model findet und auch die Zeit für die eigene Herstellung von Marzipan scheut, dem sei dieses Rezept empfohlen:

Frankfurter Bethmännchen

100 g süße Mandeln
250 g Marzipan-Rohmasse
60g Puderzucker
1 Eiweiß
10 g Mehl
1-2 Eigelb

Die Mandeln kurz in kochendes Wasser geben, kalt abschrecken, die Haut abziehen und einmal längs durchschneiden. 

Marzipan, Puderzucker und Eiweiß zu einer glatten Masse verarbeiten, dann das Mahl unterkneten. 

Die Hände mit kaltem Wasser abspülen und aus dem Teig kleine Kugeln formen. (Sie werden beim Backen noch etwas größer.) 

An jede Kugel drei Mandelhälften geben und mit Eigelb bestreichen.  

Im vorgeheizten Backofen bei 175 °C auf mittlerer Schiene ca. 10 – 15 min backen. 

Das Rezept ist oft erprobt und das Ergebnis im Familien- und Freundeskreis der Verfasserin immer willkommen. Also keine Scheu, trauen Sie sich an die Bethmännchen heran, Sie werden Sie lieben.

CC BY 3.0, via Wikimedia Commons

Und wer sich fragt, warum die Bethmännchen rund und mit Mandeln verziert daherkommen und nicht wie die Brenten in Model gedrückt werden, dem sei diese Legende verzählt: Zu Ehren der vier Söhne des Bankiers Simon Moritz von Bethmann (1768 – 1826) kreierte der einstige Küchenchef des Hauses, Jean Jacques Gautenier, das Gebäck als Kugel mit vier Mandelhälften verziert. Nachdem einer der Söhne – Heinrich – 1845 gestorben war, ließ man fortan eine Mandelhälfte weg. Und so kennen wir noch heute die mittlerweile in aller Welt bekannte Süßigkeit aus Frankfurt.

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