Gemeindeblick

Zeit des abnehmenden Lichts

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

es gibt Zeiten des abnehmenden Lichts. Das ist im normalen Jahreszeitenrhythmus der Fall, und solche Zeiten gibt es auch im gesellschaftspolitischen Sinne oder im privaten Leben. In Zeiten des abnehmenden Lichts finde ich es wichtig, selbst aktiv zu werden, nicht im Dunkeln zu bleiben. Manchmal fällt das schwer. Manches Mal braucht man andere, die einem eine Kerze hinstellen und gut zureden. Ein anderes Mal kann man aber auch für andere leuchten.

In dieser Ausgabe unseres Gemeindebriefs stellen wir einige solcher Möglichkeiten vor. Da wäre die spektakuläre Light-Show „Flow“, die Sie in der Dreikönigskirche ab dem 8. Oktober besuchen können – sogar bei freiem Eintritt, wenn Sie auch noch einen Gottesdienst genießen wollen. Sie können aber auch selbst Licht in die Sache bringen beim biblischen Krimi-Dinner, gemeinsam am Tisch mit gutem Essen.

Oder schauen Sie doch mal in der Woche von St. Martin abends aus dem Fenster, vielleicht sehen Sie eine unserer Kitas mit Laternen vorbeiziehen. So wie Sonne, Mond und Sterne werden uns Gottes Wärme und Liebe immer leuchten.

Genießen Sie am 13. November den Schein von 700 Kerzen und gehen Sie Flamme für Flamme dem Ziel entgegen. Wenn das Ziel noch nicht vor Augen ist, dann stecken Sie doch am 29. November die erste Kerze auf dem Adventskranz an oder gehen Sie ins Konzert an diesem Tag.

Und wer den Kindern oder Enkeln leuchtende Augen schon vor dem Weihnachtsfest bescheren möchte, kann sie gern zum Geschenkebasteln schicken; denn wer anderen eine Freude macht, der bekommt sie doppelt zurück.

Kleiner Tipp für die Zeit des abnehmenden Lichts:

Vielleicht heben Sie in nächster Zeit ab und zu den Blick und erfreuen sich an dem bunten Leuchten der Blätter.

Es grüßt Sie herzlich

Ihre Pfarrerin Johanna Bergner

privat

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