Dreikönigsgemeinde

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Gemeindeblick

Editorial Oktober/ November 2017

Liebe Leserinnen und Leser,

schön, dass Sie in den letzten Wochen des Kirchenjahrs zu unserem Gemeindeblick greifen. Normalerweise ist das eine Zeit zum Innehalten. 2017 strebt in diesen Tagen das Reformationsgedenken seinem Gipfel entgegen. In unserer Dreikönigskirche wird es der Musikgottesdienst am 31. Oktober um 17 Uhr mit der Bach-Kantate zum Mitsingen „Was Gott tut, das ist wohlgetan“ sein.

Ein ganzes Jubiläumsjahr liegt (fast) hinter uns. Was bleibt? Wir haben Luthers Einsichten wiederentdeckt: allein durch die Schrift, allein durch den Glauben, allein aus Gnade, allein Christus. Hier liegt ein neuer Zugang zu Gott. Gott ist gütig und schenkt Liebe ohne Voraussetzungen. Immer wieder einmal muss ich staunen über diese Gnade! Sie ermöglicht mir, in meinem Alltag befreit das Heft des Handelns zu ergreifen. Viele Menschen haben die vier tröstlichen und erleichternden Kerngedanken über Jahrhunderte getragen. Dankbarkeit für die Neuausrichtung bestimmt unsere Festtagsfreude beim Begehen des Jubiläums. Vielleicht haben auch Sie manch verborgenen Schatz gehoben?

Auch Luthers Übersetzung der Bibel ins Deutsche hat unseren Zugang zum Glauben verwandelt. Endlich stand Gottes Wort allen offen. Das hat unter Einsatz damals neuer Medien einen beispiellosen Aufbruch bewirkt. Vielleicht auch etwas, das – neben der „offiziellen“ neuen Lutherbibel – vom Jubiläumsjahr bleibt: mehr Zeit für aktive, eigenständige Bibellektüre. Klar ist für mich: Die Bibel will gelesen werden. Oder mit Luther: „Die Schrift ist ein Kräutlein. Je mehr du es reibst, desto mehr duftet es“.

Es grüßt Sie aus dem Kirchenvorstand

Gabriele Moog

Umschlagseite: „Einfach frei“ – Evangelische Kirche von Westfalen, Foto: Joujou, pixelio.de.

Editorial August/ September 2017

Liebe Leserinnen und Leser,

„Ich habe einen Sermon gefasset an die Prediger, dass sie die Leute vermahnen, ihre Kinder zur Schulen halten…“, so schrieb Martin Luther an Lazarus Spengler im Rat der Stadt Nürnberg im Jahr 1530 anlässlich einer Schul-
eröffnung in der Stadt. Lehre und Bildung waren ein wichtiges Anliegen der Reformation. Und dieses Anliegen ist aktuell bis heute. Bildung schützt nicht nur vor (fundamentalistischer) Verführung in Glaubensfragen. Bildung ist auch ein Schlüssel für die Schaffung von Zukunftsperspektiven für junge Menschen und für unsere ganze Gesellschaft.

Der Bildungsauftrag beginnt bereits in den allerersten Jahren des Lebens. Daher ist die Arbeit, die in den drei Kindertagesstätten unserer Gemeinde geleistet wird, ein sehr wichtiges Aufgabenfeld. Viele Ressourcen werden in diese Arbeit investiert, und es lohnt sich! In allen drei Kitas wird hervorragende Arbeit geleistet, um die Persönlichkeits- und Sprachentwicklung, die sozialen und kognitiven Fähigkeiten der Kinder, ihre religiöse Kompetenz und die Integration ihrer Familien in unsere Gesellschaft zu fördern.

Wir sind glücklich, dass wir Anfang Oktober das Gebäude der neuen, erweiterten Bergkita nach über einjähriger Bauzeit eröffnen und somit auch zusätzlich neue Kinder ab einem Jahr aufnehmen können. Am 17. September können Sie schon einmal einen Blick in das neue Gebäude werfen. Und gleichzeitig mit uns ein schönes Gemeindefest auf dem Sachsenhäuser Berg feiern. Sehen wir uns?

Es grüßt Sie Ihr Pfarrer

Thomas Sinning

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