Dreikönigsgemeinde

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Gemeindeblick

Editorial Dezember 2017/ Januar 2018

Liebe Leserinnen und Leser,

während ich diese Zeilen schreibe, machen sich die Kinder unserer Kindertagesstätten bereit für den St. Martinsumzug. Wie schön: Licht im Dunkel. Das Gedenken an die Pogromnacht im November 1938 am Abend zuvor am Südbahnhof war erfreulich gut besucht. Jetzt ist das Wetter feuchtkalt und grau, November eben. Der Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag mit dem Gedenken an die Verstorbenen wird erst in zwei Wochen gefeiert, doch auf dem Weg durch die Innenstadt oder die Schweizer Straße sehe ich schon überall Weihnachtsdekoration in den Geschäften.

Ich verstehe gut, dass diese Jahreszeit nicht so leicht zu ertragen ist. Mir geht es manchmal auch so. Und doch ärgere ich mich, wenn die Adventszeit, die ja dieses Jahr besonders kurz ausfällt, schon allzu früh überlagert wird von dem ganzen Weihnachtstrubel. Wenn dieses Jahr gar darüber diskutiert wurde, ob der 24. Dezember – der vierte Adventssonntag! – nicht ein verkaufsoffener sein soll.

Ich möchte mich auf Weihnachten freuen können. Da ist eine Ausdehnung auf die Monate vorher aber ganz und gar nicht hilfreich, sondern bewirkt eher das Gegenteil. Ich bin froh, dass in der kirchlichen Tradition die Adventszeit eine Zeit der stillen Einkehr (gewesen?) ist, eine Zeit der Buße, und damit letztlich auch eine Zeit der Vorfreude. Es würde sich lohnen, dies wieder zu entdecken.

Mit guten Wünschen für eine gesegnete Adventszeit grüßt Sie

Ihr Pfarrer Thomas Sinning

Editorial Oktober/ November 2017

Liebe Leserinnen und Leser,

schön, dass Sie in den letzten Wochen des Kirchenjahrs zu unserem Gemeindeblick greifen. Normalerweise ist das eine Zeit zum Innehalten. 2017 strebt in diesen Tagen das Reformationsgedenken seinem Gipfel entgegen. In unserer Dreikönigskirche wird es der Musikgottesdienst am 31. Oktober um 17 Uhr mit der Bach-Kantate zum Mitsingen „Was Gott tut, das ist wohlgetan“ sein.

Ein ganzes Jubiläumsjahr liegt (fast) hinter uns. Was bleibt? Wir haben Luthers Einsichten wiederentdeckt: allein durch die Schrift, allein durch den Glauben, allein aus Gnade, allein Christus. Hier liegt ein neuer Zugang zu Gott. Gott ist gütig und schenkt Liebe ohne Voraussetzungen. Immer wieder einmal muss ich staunen über diese Gnade! Sie ermöglicht mir, in meinem Alltag befreit das Heft des Handelns zu ergreifen. Viele Menschen haben die vier tröstlichen und erleichternden Kerngedanken über Jahrhunderte getragen. Dankbarkeit für die Neuausrichtung bestimmt unsere Festtagsfreude beim Begehen des Jubiläums. Vielleicht haben auch Sie manch verborgenen Schatz gehoben?

Auch Luthers Übersetzung der Bibel ins Deutsche hat unseren Zugang zum Glauben verwandelt. Endlich stand Gottes Wort allen offen. Das hat unter Einsatz damals neuer Medien einen beispiellosen Aufbruch bewirkt. Vielleicht auch etwas, das – neben der „offiziellen“ neuen Lutherbibel – vom Jubiläumsjahr bleibt: mehr Zeit für aktive, eigenständige Bibellektüre. Klar ist für mich: Die Bibel will gelesen werden. Oder mit Luther: „Die Schrift ist ein Kräutlein. Je mehr du es reibst, desto mehr duftet es“.

Es grüßt Sie aus dem Kirchenvorstand

Gabriele Moog

Umschlagseite: „Einfach frei“ – Evangelische Kirche von Westfalen, Foto: Joujou, pixelio.de.

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