Dreikönigsgemeinde

Angebote und Themen

Herzlich Willkommen! Entdecken Sie, welche Angebote der Dreikönigsgemeinde zu Ihnen passen. Über das Kontaktformular sind wir offen für Ihre Anregungen.

Was mache ich, wenn...
Menümobile menu

Gemeindeblick

Editorial April/ Mai 2019

Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten?
Er ist nicht hier, er ist auferstanden.

Lukas 24, 5

Liebe Leserinnen und Leser,

eine leere Öffnung in einer Felswand – das ist kein besonders schöner Anblick, wie ihn das Gartengrab in Jerusalem bietet, das auf der Titelseite zu sehen ist. Vielleicht hat man deshalb auch ein paar Geranien daneben platziert. Leer und düster, so fühlten sich die drei Frauen, die am Ostermorgen an das Grab Jesu kamen, und was sie dort vorfanden, passte genau dazu: Auch die Grabhöhle war leer und düster. Genau hier aber beginnt etwas ganz und gar Neues, Einzigartiges:
Das fängt an mit den Worten

„Er ist nicht hier. Er ist auferstanden!“

Welch kraftvolle Bewegung ist von diesem Moment ausgegangen, als die Frauen und dann die anderen Jünger Jesu begriffen: Jesus lebt. Gott hat seinen Tod in eine neue Dimension des Lebens verwandelt.

Diese kraftvolle Bewegung dauert fort bis heute, und sie geht weiter. Zu erleben ist das auch wieder an diesem Osterfest, wenn in der Osternacht in der leeren, dunklen Kirche der Ruf ertönt:

„Christus, Licht der Welt!“

Wir alle dürfen Teil dieser kraftvollen Bewegung sein, die Menschen zum Glauben und zur Liebe ermutigt.

Bewegung heißt immer auch Veränderung. Das macht sich manchmal schlicht an einfachen Begriffen fest. Der Familiengottesdienst heißt jetzt „Gottesdienst für Klein und Groß“, damit sich alle eingeladen fühlen können, auch die, deren persönliche Lebensverhältnisse gerade nicht der Vorstellung von einer
klassischen Familie entsprechen. Kindergottesdienst und Kleinkindergottesdienst haben auch einen neuen Namen: „Kinderkirche plus“. Dahinter verbirgt sich ein neues Konzept von Gottesdienst, das, so hoffen wir, künftig von noch mehr Kindern, Eltern und Großeltern wahrgenommen wird. Beim Lesen dieser Ausgabe werden Sie mehr darüber erfahren.

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Osterzeit,
Ihr Pfarrer
Thomas Sinning

Editorial Februar/ März 2019

Foto: privat

Meinen Bogen habe ich gesetzt in die Wolken

1. Mose 9, 13

Liebe Leserinnen und Leser,

das neue Jahr kommt in Schwung. Nach der Atempause „zwischen den Jahren“ holt uns der Alltag ein. Auch unser Gemeindeleben nimmt Fahrt auf. Im Februar steht eine anregende Vortragsreihe im dreiköniglichen Kalender. Zum dritten Mal nehmen vier Vorträge ein besonderes Thema in den Blick – eine kleine Tradition.

2019 geht es um den Römerbrief. Als vielleicht absichtslos „erster Christ“ entfaltet Paulus darin für das protestantische Selbstverständnis grundlegende Gedanken zu Menschenbild und Gottesbeziehung. Viel Modernes ist zu entdecken, nicht zuletzt zum Dialog der Religionen und zur Verbindung zum Volk Israel.

„Was für ein Vertrauen“ ist am 17. Februar Thema des Kirchentagssonntags – und unserer Thomasmesse. Kein naiver Optimismus, eher Trost, Gelassenheit, Geborgenheit – das kann aus der Gewissheit des Glaubens an Gnade, Vergebung und Rechtfertigung wachsen. Stärken oder entdecken Sie Ihr Gottvertrauen!

Gottvertrauen brauchen wir auch im Wandel. Der Abschied von Pfarrer Andreas Klein schmerzt, gerade weil wir dankbar auf die gemeinsame Zeit blicken: Mit wertvollen Impulsen, seiner Tatkraft, seiner mitreißenden Art und ansteckenden Freude am Glauben wie an der Musik hinterlässt er bleibende Spuren. Im Gottesdienst am 24. Februar um 18 Uhr verabschieden wir uns und wünschen Pfarrer Klein Kraft für neue Aufgaben.

Kraft liegt ebenfalls in der Bewegung des Weltgebetstags der Frauen. Am 1. März „wandert“ ein Gebet um die Erde und verbindet Christinnen aus aller Herren Länder in ihrem Wunsch nach Frieden, Gerechtigkeit, Gleichberechtigung und würdevollem Leben.

Nicht nur am 1. März: Nehmen Sie sich Zeit für Gebete. Sehen Sie vertrauensvoll nach vorn.

Es grüßt Sie aus dem Kirchenvorstand

Gabriele Moog

Diese Seite:Download PDFDrucken

to top