Dreikönigsgemeinde

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Gemeindeblick

Editorial Oktober/ November 2020

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Aller Augen warten auf dich, und du gibst ihnen ihre Speise zur rechten Zeit

Psalm 145, 15

Liebe Leserinnen und Leser,

„Ihr sollt ein Segen sein“ war das Motto des ersten Ökumenischen Kirchentags in Berlin 2003. Im kommenden Jahr findet nun in Frankfurt der dritte Ökumenische Kirchentag statt. Wie – das wissen wir noch nicht. Es wird trotzdem geplant. Genau das ist auch das Motto der aktuellen Gemeindearbeit: planen, neu planen und ganz anders durchführen.

Corona verändert die Welt, unser Leben, unsere Stadt und unsere Gemeinde. Aber wir sollten nicht alles aufgeben. Gottesdienste und Veranstaltungen finden mit Hygienekonzepten wieder und weiterhin statt. Vieles kann noch draußen stattfinden. Aber das Wichtigste ist, den Kontakt untereinander zu halten. Den zu pflegen ist nun unser aller Aufgabe und Verantwortung. Wollen wir unsere Gemeinde stärken, sind Zusammenhalt und Engagement gefragt. Lassen wir uns nicht von einem Virus davon abhalten, Gemeinde zu leben und für uns und andere da zu sein. Denn: „Ihr sollt ein Segen sein.“

Herzlich grüßt Sie

Ralf-Günter Werb

Editorial August/ September 2020

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

im Moment sind die Zeiten hell und licht.
Wahrscheinlich klingt dieser Satz jetzt wie „ein Kreis ist eckig“. Nichts ist planbar und man hat Sorge vor Ansteckung.
Doch heute ist ein heller und sonniger Tag. Und seine Schönheit möchte ich mir nicht nehmen lassen.
Zwar liegt vieles im Dunkeln. Etwa, wann wir im Gottesdienst wieder singen und Abendmahl feiern können. Grundlagen unseres Glaubens. Sie fehlen auch mir. Doch die Hygieneregeln sind und bleiben wichtig.
In dieser Zeit denke ich an die Erzählung einer Blindenheilung in Jerusalem.
Jesus streicht einem Blinden einen Brei aus Erde und Speichel auf die Augen und sendet ihn zum Teich Siloah. Obwohl blind, findet er den Weg. Als er seine Augen dort wäscht, kann er wieder sehen.
Mit diesem Blinden geschieht etwas Ungewöhnliches. Wohl kaum hätte er Erde und Speichel ins Gesicht geschmiert. Und doch sieht er am Ende wieder das Licht.
Auch wir tun im Moment vieles, an das wir nie gedacht hätten. Halten Abstand, tragen Masken. Bei all dem verlässt uns Christus nicht. Er ist das Licht der Welt und will uns durch diese Tage leiten. Wie den Blinden in Jerusalem. Und wir dürfen darauf vertrauen, dass das Dunkel, das vor uns liegt, wieder hell wird.
So wie in Siloah. Bleiben Sie behütet!

Herzlich grüßt Sie
Dr. Gerrit Nentwig

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