Dreikönigsgemeinde

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Gemeindeblick

Editorial Februar / März 2023

Liebe Gemeinde,

im Juni dieses Jahres findet in Nürnberg der Deutsche Evangelische Kirchentag statt. Nachdem der vergangene in Frankfurt wegen Corona hauptsächlich virtuell gefeiert wurde, treffen sich in Nürnberg wieder Menschen, um gemeinsam zu singen, zuzuhören und zu beten. Und das ganze unter dem Motto

„Jetzt ist die Zeit“ (Markus 15).

Sie werden beten auch und insbesondere für Frieden in dieser Welt. Seit einem Jahr herrscht Krieg auf unserem Kontinent. Zeitenwende hat es unser Kanzler genannt. Flüchtlinge, Waffen in Milliardenhöhe und unsägliches Leid beschäftigen mich. Und auch während ich diese Zeilen schreibe, ist ein Ende des Krieges nicht abzusehen. Friedensverhandlungen sind noch nicht in Sicht. Unvorstellbar ist es für mich, dass russische kirchliche Würdenträger das Sterben als gottgewollt rechtfertigen. Frieden ist das Einzige, für das ich beten kann.

Auch in unserer Gemeinde beginnt eine neue Zeit. Ende des Jahres geht Thomas Sinning in Pension. Nach über 30 Jahren in unserer Gemeinde. Wie läuft die Nachbesetzung und wer wird kommen? Im Laufe des Jahres werden Sie im Gemeindeblick mehr erfahren.

Genießen Sie trotz aller Unsicherheiten die länger werdenden Tage und kommen Sie in der Passionszeit immer wieder einmal zur Ruhe.

Ihr

Ralf-Günter Werb

Editorial Dezember 2022 / Januar 2023

Liebe Leserinnen und Leser,

diese Adventszeit empfinde ich als seltsam widersprüchlich. Einerseits freuen wir uns, dass wir wieder ohne die coronabedingten Einschränkungen der vergangenen zwei Jahre feiern, essen gehen, Weihnachtsmärkte besuchen, Konzerte und Gottesdienste besuchen können. Andererseits bleibt bei all dem eben doch manchmal ein mulmiges Gefühl und die Sorge um die eigene Gesundheit.

Einerseits sehnen wir uns nach einem friedlichen Weihnachtsfest, andererseits aber lässt einen der Krieg in der Ukraine und der Gedanke an die vielen darunter leidenden und in ihren Häusern frierenden Menschen nicht los.

Einerseits lädt uns das Titelbild ein, von weißer Weihnacht zu träumen, andererseits soll nach einem ohnehin überdurchschnittlich warmen Jahr auch dieser Winter deutlich wärmer werden als normal.

Die Realität ist eben oft anders als wir uns das vorstellen. Auch in der Weih-nachtsgeschichte. Jesus wurde nicht in einem Stall geboren, sondern eine Krippe stand wohl ganz und gar nicht idyllisch in einer Höhle, wie sie heute noch bei den Hirtenfeldern bei Bethlehem besichtigt werden kann (siehe
Seite 15) Der Kindermord zu Bethlehem steht im krassen Kontrast zur Friedensbotschaft des Weihnachtsevangeliums. Und damit finden wir uns wieder in der Widersprüchlichkeit unserer Zeit.

Deshalb empfinde ich es als ein tröstliches Zeichen, dass vor der winterlichen Kapelle ein Kreuz steht. Das Kreuz Jesu durchkreuzt unsere Erwartungen – aber auch alle gegenwärtigen Widrigkeiten unseres Lebens. Es ist ein hoffnungsvolles Zeichen, auch in diesen Tagen.

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit,

Ihr Pfarrer

Thomas Sinning

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