Dreikönigsgemeinde

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Sonntag, 30. Januar, 10 Uhr, Dreikönigskirche

Gottesdienst zum Holocaust-Gedenktag

Institut für StadtgeschichteFoto: Institut für Stadtgeschichte

In dem Gedenkgottesdienst für die Opfer des Nationalsozialismus wird die Erinnerung an die Menschen einen Schwerpunkt bilden, die als Zwangsarbeiter missbraucht wurden.

Ganz in der Nähe der Dreikönigskirche gab es ein Werk der Firma Fries, bei der in der Zeit des Zweiten Weltkrieges über 80 russische Zwangsarbeiterinnen beschäftigt waren. Valentin Sänger berichtet darüber in seinem Buch „Kaiserhofstraße 12“. Bei einem Bombenangriff im September 1944 verloren 78 von ihnen, neben sechs Deutschen, ihr Leben. Damals gab es kaum jemanden, der um sie trauerte. Sie gehörten zu den vielen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern in jener Zeit, deren Schicksale weitgehend vergessen wurden.

In dem Gedenkgottesdienst für die Opfer des Nationalsozialismus wird die Erinnerung an diese Menschen einen Schwerpunkt bilden, die als Zwangsarbeiter missbraucht wurden. Dies war ursprünglich schon vor einem Jahr geplant, musste aber pandemiebedingt verschoben werden. Der Gottesdienst wird in der Kirche beginnen und dann – nachdem dies vor einem Jahr nicht möglich war – mit einem Gang in die Schulstraße fortgesetzt werden, wo wir der Opfer fürbittend gedenken werden.

Pfarrerin Silke Alves-Christe

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